Ob Schimmel krank macht ist von 3 wesentlichen Faktoren abhängig:

  1. Der Art des Schimmelpilzes (rund 300.000 verschiedene Stämme sind bekannt)
  2. Der Größe der betroffenen Fläche bzw. der Sporenkonzentration in der Raumluft
  3. Der Einwirkdauer auf den menschlichen Organismus

Wie heißt es im Volksmund: „Die Dosis und die Einwirkdauer machen das Gift…“ Allergien: Prinzipiell wirkt jeder Schimmelpilz allergen, allerdings reagiert jeder Mensch darauf mit unterschiedlicher Intensität. Besonders gefährlich sind die Schimmelsporen in Innenräumen für Allergiker und Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist (Raucher, Diabetiker, Kinder). Sie haben durch die Sporen ein erhöhtes Risiko chronischer Erkrankungen.

Extremfall: Bei entsprechender Vorschädigung des Betroffenen, z.B. Immunschwäche, können Schimmelsporen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.

Warnsignal: Schon der Geruch von Schimmel kann krank machen. Da der Körper den Geruch als Warnsignal einordnet, ist er ständig in Alarmbereitschaft.

Zusammenfassung: Schimmelpilze und deren Sporen stellen ein akutes Gesundheitsrisiko dar. Schimmelpilzsporen sind allgemein allergen und einige Schimmelpilze produzieren auch Gifte. Unter dem so genannten „sick-building-syndrom” fast man eine Reihe relativ unspezifischer Symptome zusammen, die im Zusammenhang mit der räumlichen Umgebung eines Menschen auftreten, wie z.B. Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsstörungen, Hautirritationen, Augen-, Nasen und Ohrenreizung. Heute setzt sich vermehrt die Erkenntnis durch, dass Schimmelpilze ein wesentlicher Faktor für das Auftreten von diesen krankheitsähnlichen Symptomen sind. Nur wenige der uns bekannten Schimmelpilze und Hefen sind als pathogen, also krankheitserregend, anzusehen. Bei immunschwachen Menschen kann ein relativ harmloser Schimmelpilz zu Infektionen der Lunge und innerer Organe führen.

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